Sensopark Berg im Drautal – Logo

Sensopark Berg im Drautal

Discover your senses.

People, tourism, agriculture and nature. Since time immemorial, the village life has been characterized by it. Sensopark Berg im Drautal wants to build a bridge and bring people closer to nature and natural ways of life again. Mindfulness, appreciation and enjoyment as important cornerstones. On senso-meditative ways one learns to understand nature again. Berg im Drautal was even awarded Slow Food Village as a “place of good living”.

What does Sensopark mean?

A place to learn to grasp nature again – with all your senses. Attentiveness and appreciation towards nature, its products and natural ways of life. Sensopark builds the bridge between nature, tourism and agriculture and promotes relations with each other. The health-conscious person benefits from intact nature, tranquil villages and agricultural products of the local Slow Food Village Berg im Drautal far away from the everyday stress of the big city.

Senso

Senso comes from the Latin “sensum” and means sense, understanding, sensation, feeling as something sensible and meaningful. And “giving meaning” to nature means nothing other than learning to understand and appreciate it again. It refers to the physical as well as the spiritual level. Physical activity, exposure to intact nature and enjoyment of regional food from local producers. Through meditation and exercises, the mind should be able to calm down and collect. Draw strength from nature.

Park

The term park is used geographically and is largely based on a natural park, i.e. a protected but at the same time sensibly and sustainably used and managed landscape area that is to be preserved in its form so that future generations will still find it in the same way. Specifically, the Sensopark refers to the center of the Upper Drau Valley in Carinthia – i.e. the municipality of Berg im Drautal with surrounding neighboring municipalities, the valley landscapes as well as the alpine pastures and peaks in the north and south.

Senso hike

The best thing is to accompany Jutta, our trained hiking and pilgrimage guide, on a Senso hike and experience the Sensopark Berg im Drautal with all your senses.

Program
Depending on the weather, season and size of the group, Jutta adapts the tour and builds nature, landscape, water, fun and games, culture and history into the hike. Also the tasting at a direct marketer in the village must not be missed.

When and where?
The free Senso walks always take place weekly from spring to fall and last about three hours with exercises and breaks. Starting point is the moor Kneipp basin at the Hotel Glocknerhof. You will return in time for lunch. Individual hikes and village tours for groups can be arranged at any time throughout the year.

Registration
Please register by the evening before. You will be amazed at how special Jutta can make a simple walk!

Senso-meditative ways

The first “senso-meditative” paths of Berg im Drautal were created at the beginning of the 1990s, in response to the emerging wellness boom. Taken together, the network of trails is intended to establish a Kneipp Park or “fresh cell trail” and serve to meditatively find and reconnect with nature.

Sensopark – five senso-meditative walks
The paths are best walked alone or in pairs, in order to truly experience them and to internalize them “senso-meditatively” – that is, with mind and feeling. This is the concern of the founders of the Sensopark, a college of mountain experts and herb freaks who want to preserve and maintain what has been passed down to us by our parents’ generation.

Sensopark book
In the booklet “Sensopark” the total of five paths have been described in detail and expanded with meditative exercises for body and soul. The book is available for Euro 7,– at the reception of the Glocknerhof and at the local tourist office and can also be booked directly with an online room reservation.

Three of the paths in Sensopark Berg im Drautal

Paracelsus Way

A senso-meditative morning hike

The Paracelsus Way is a closed circle of twelve stations, for which you have to overcome some meters of altitude and cold baths. Therefore, please bring a bath towel and snack. It is best walked with a mixture of silence on the uphill passages and sharing sensory experiences at the rest stops.

Info about the Paracelsus Way

Paracelsus, eigentlich Theophrast von Hohenheim (1493-1541), wurde 1515 im italienischen Ferrara zum Arzt promoviert und praktizierte lange Jahre in Kärnten und Salzburg. Er betonte in seiner Schrift “Über die Medizin” die vorbeugende und heilende Wirkung einer naturgemäßen Lebensweise. Erhaltung und Pflege der natürlichen Lebenskraft waren Grundsätze seiner Lehre. Den wirklichen Arzt, meinte er, macht erst die Erforschung der Natur. In seinem Therapieschatz bevorzugte er einfache, heimische Heilmittel, weil er glaubte, dass Gott in jedem Land auch Heilkräuter wachsen lasse, die gegen dort auftretende Krankheiten wirksam wären.

Ausgangspunkt ist das Dorfplatzl in Berg, die Brücke am Berger Wildbach, von wo aus man die ersten Talsperren im Norden überschauen kann. Von hier aus marschieren wir Richtung Adeg Supermarkt und dann links hinauf durch das Dörfl, vorbei am Ährenhof, dem Krismayer Wegkreuz und an neuerbauten Häusern in den Grabenwald.


Die vier Wanderer

Station 1 – 4

1. Station: Graf‘n Säge – Atemübung
Von der Säge im Graben ist nicht mehr viel zu sehen, jedoch breitet sich davor eine einsame Wiese aus, die in der Morgensonne herrlich dampft. Sie ist ideal für eine Atemübung. Stellen Sie sich in die Grätsche, werfen Sie die Arme in die Luft, recken den Kopf und atmen Sie tief ein. Dann dehnen Sie die Muskeln und versuchen den Himmel zu erklimmen. Nach der Streckübung lassen Sie sich zusammenfallen, beugen sich vornüber, Hände, Arme und Kopf zwischen den gegrätschten Beinen ausschütteln und die verbrauchte Luft auspusten. Und das gleich fünfmal hintereinander, bis das Blut in den Schläfen pulsiert. So kommen wir in Fahrt. Danach im Stehen laufen, mal mit den Knien zur Brust, mal mit den Fersen ins Gesäß, im Stehen “wedeln”, rechts-links, vorwärts, zurück und wiederholen. 
Atemübung

2. Station: Wildbachweg – Moose tasten
Auf dem Wildbachweg zum Wasserfall folgt Übung 2, das Ertasten von Polstermoos, Farn und Flechten, und das barfuß! Das bedeutet: Wanderschuhe und Socken ausziehen und die Moose auf dem weichen und feuchten Waldboden fühlen. Mindestens zehn Minuten lang gehen, die Wanderschuhe in der Hand, von Moos zu Moos, von Flechte zu Flechte und den Waldboden mit den Fußsohlen ertasten. Wattige Moose, auf denen man zentimetertief einsinkt, Sandböden dazwischen, Kräuter, umgestürzte Bäume und Fichtennadeln. Zurück bleiben frisch durchblutete Füße, die wir dann ausgiebig frottieren, bevor wir sie wieder in den Bergschuhen verstauen. Das Gefühl im Schuh ist nun anders, viel lebendiger.

3. Station: Wasserfall – Vollbad mit Fichtenreisig
Vor der Ankunft beim großen Wasserfall sammeln Sie am besten Fichtenreisig. Zu Füßen der Wasserwehr findet sich ein seichtes Wasserbett, am Anfang der Holzbrücke über den Bach steht eine Ruhebank. Legen Sie nun das Wandergewand auf der Bank ab und durchqueren Sie die eiskalten Fluten. Danach mit dem Reisig geißeln. Dann zurück in den kalten Wasserfall, zum erneuten “Latschen”. Der ganze Organismus bebt, das Blut schießt in den Kopf. Sie fühlen sich wie neu geboren, klar im Geist und frisch im Körper. Die Methode ist einfach: Mit dem Urschrei, aus Leibeskräften herausgebrüllt, überwindet man den Schock der Kälte. Die Haut zieht sich zusammen, man verliert jedes Gefühl für Temperatur. Das “Latschen” hilft dem Körper, sich zu entspannen, fördert die Durchblutung und regt den Kreislauf an. Das ganze zwei oder dreimal hintereinander praktiziert bringt Lebensenergie. Freilich: Leuten mit Herzschwäche ist die Übung nicht zu empfehlen. Da reicht auch schon ein Fußbad.


Baden mit Fichtenreisig

4. Station: Waldbank – Meditation
Der Wildbachweg geht noch einige hundert Meter weiter in den tiefen Graben hinein, folgen Sie aber stattdessen dem steilen und schmalen Pfad bergan: dem Nadelsteig. Der „Wadelbeißer“ ist schnell überwunden und geht dann in einen ebenerdigen Viehtrieb über, an dessen Beginn ein Bankerl steht. Auf diesem Rastplatz lassen wir uns nach dem anstrengenden Pfad für eine kurze Meditation nieder. Wir setzen uns entspannt hin und spitzen die Ohren, um dem Wald zu lauschen. Zuerst den Vogelstimmen, dann dem leichten Wind, der über die Blätter streicht, vielleicht dem Pochen eines Spechtes. Der dumpfe, weiche Erdboden verschluckt jedes Geräusch, je länger man schaut, hört und den frischen Harzgeruch des Waldes einatmet, desto tiefer taucht man ein in die Seele und das Unterbewusstsein. Zehn bis fünfzehn Minuten regungslos, ganz konzentriert merkt man, wie man sich langsam in sein Innerstes zurückzieht und mit der Umgebung zusammenwächst, in Stille verharrt.

Waldbank Meditation am Paracelsus-Weg

Station 5 – 8

5. Station: Hassler Wiese – Handbad
Nach der Meditationspause setzen wir den Nadelpfad fort, vorbei an Heidelbeerfeldern und leuchtendgrünen Waldsträuchern. Der Pfad, als Viehtrieb breit ausgetrampelt, entschädigt für den steilen Aufstieg vom Graben her. Dann treten wir auf eine offene Wiese, von der aus man einen herrlichen Blick auf den Spitzkofel und die Jaukengruppe hat. Die dunkle einsame Stimmung des Waldes verflüchtigt sich und macht einer warmen, sonnendurchfluteten Offenheit Platz. Wir überqueren ein kleines Bächlein, jetzt geradezu ideal für ein Armbad. Knien Sie einfach nieder, tauchen Sie die Unterarme ins Wasser, zehn bis fünfzehn Sekunden lang, dann eine Pause und wiederholen Sie das Ganze. Danach durchqueren Sie die herrliche Kräuterwiese, deren Geruch sich von dem würzigen Waldaroma ganz deutlich unterscheidet.

6. Station: Langnerhof Raststation
Über die Sonnleit’n kommen wir zum ersten Bauernhof am Oberberg, dem Hasslerbauern und danach zum alten Bachlerhaus. Zwischen Stall und Haus erspäht das Auge eine kleine Kostbarkeit aus der Breitegger-Schule: Ein Wegkreuz mit der Heiligen Dreifaltigkeit, ein Korpus am Kreuz, eine weiße Taube darüber und der gute Gottvater mit einem Weltapfel in der Hand. So wie dieses Haus hier hat beinahe jeder Hof sein eigenes Schutzkreuz, Marterl oder Kondukt. Von hier ist es nicht weit zur Jausenstation Langnerhof am Oberberg, wo wir endlich auch den Geschmackssinn aktivieren können. Mit Hauswürsten und frischgebackenem Brot, geräuchertem Speck und selbstgerührter Butter lässt sich’s leben. „Alles hausgemacht”, schwärmt der Wirt.

7. Station: Oberpirker Mühle – Atemübung
Auf dem Weg zur Oberpirker Mühle durchqueren wir satte Wiesen, ein kleines Waldstück und atmen Luft, die hie und da von intensiven Gerüchen, verursacht von frischgeschnittenem Holz oder frischaufgeschütteten Misthaufen, durchzogen wird. Vorbei geht’s an der alten Hauserbauer-Säge, einem schönen Greisenegger-Wegkreuz, an Obst- und Ziergärten und einem hölzernen Feuerwehrturm. Dann, vor einer scharfen Linkskehre stehen wir vor der Oberpirker Mühle, der nächsten Station unseres Weges, und wiederholen die Atemübung, die wir schon an der Graf’n Säge praktiziert haben. Die Wassermühle selbst ist eine der wenigen Kornmühlen, die noch vollständig erhalten sind.

8. Station: Goppelsberger Kirchlein – Tastübung
Von der Mühle abwärts folgen wir dem Asphaltweg, entlang einem Eichenrain aus lauter knorrigen Bäumen, vermischt mit jungen Laubbäumen und Haselsträuchern. Eine besondere Gelegenheit für unsere nächste Tastübung, die verschiedenen Arten der Baumrinden einmal näher zu betrachten und zu ergründen, die feine Papierrinde der Birken und Buchen, die grobe schwere Hülle der Kastanien und Eichen. Geradezu magisch ziehen die alten Holzriesen den Flaneur an und laden ein, in ihrem Schatten zu verweilen. Nach einem Rastplatz für müde Leut’ treffen wir bald in der Ortschaft Goppelsberg ein, die wie Oberberg ein renoviertes schönes Kirchlein besitzt.

Wanderer umarmen Bäume

Station 9 – 12

9. Station: Brechlerstub’n – Staunen
Eine Attraktion erwartet uns wenige Schritte weiter. Vorbei am Orterhof neben dem Kirchlein biegen wir in einen Feldweg ein – geradewegs in die „Hölle“, einen steil abfallenden Hohlweg zum Auernighof. Auf halbem Weg treffen wir auf eine alte Brechlerstub’n, das Herz der früher weit verbreiteten Leinenerzeugung am Goppelsberg. In diese Gemeinschaftsstube brachten die Bauern die „gerauften“ (mit der Wurzel ausgerissenen) Flachsbüschel, die zuvor zwei bis drei Wochen lang auf den Feldern getrocknet und gebleicht wurden. In der Brechlerstub’n wurde der Flachs auf Stellagen über dem Feuer geröstet. Mehr als zehn Bauern halfen zusammen, um aus dem Rohmaterial feines „Werch“ (für Hemden und Leintücher) und grobes „Reisten“ (für Leinwände und Joppen) zu gewinnen. Bis Ende der 50er Jahre war die Brechlerstube in Betrieb, dann wurde der Tuchmarkt von Baumwollstoffen überschwemmt.

10. Station: Auernighof – Meditation
Am Ende des Viehtriebes im Hohlweg steht eine Rastbank, die sich ideal für eine Meditation eignet. Von hier aus blickt man einmal mehr auf die einprägsame Wetterschleuse zwischen Jauken und Reißkofel, die bekannte Ochsenschlucht. Schließen Sie die Augen und lassen Sie den Senso-Weg bis hierher Revue passieren. Erzählen Sie sich die wichtigsten Erlebnisse laut, spulen Sie diese im Geiste wie im Film ab. Wenn Sie einen Arnikaschnaps mithaben, dann auspacken, Arm- und Beingelenke einreiben. Später, wenn Sie beim Obstgarten des Auernig-Hofs vorbeikommen, sehen Sie eines der schönsten Wegkreuze des Dorfs, einen lebensgroßen Korpus Christi, geschnitzt von einem hiesigen Bergbauern.

11. Station: Nasenbrunnen – Armbad
Einige hundert Schritte unterhalb des Auernighofs mündet der Senso-Weg in den Frallacher Weg ein, von wo wir wieder Richtung Ortszentrum gehen, vorbei an schattigen Gräben und sonnigen Plätzchen, mit herrlichem Blick auf die Drauschleife bei Berg. In einem der Gräben hat sich ein unbekannter Künstler ein geschnitztes Denkmal gesetzt, das einem Waldschratt ähnelt und durch seine Nase Wasser lässt: endlich wieder ein guter Schluck sauberes Wasser und dazu ein erfrischendes Armbad. Wir beugen unsere gut aufgewärmten Körper über den Trog und tauchen die Unterarme in das belebend kalte Nass. Zwei, drei Mal jeweils zwanzig Sekunden lang, dann schütteln wir die Arme und der Kreislauf belebt sich von neuem.

Nasenbrunnen Armbad am Paracelsus-Weg

12. Station: Dorfplatz – Ende
Die letzte Etappe des Paracelsus-Weges ist rasch erledigt. Auf dem Weg ins Ortszentrum passieren wir mit der Pfarrkirche zu „Maria Geburt“ aus dem 12. Jahrhundert und dem verwitterten Karner (Gebeinhaus) aus karolingischer Zeit zwei Sakralbauten, für die sich ein Extra-Besuchsprogramm am Sonntag nach der Messe lohnt. Mit dem Athanasiuskirchlein im Talboden gehören sie zu den ältesten Bauten der Gegend. Sie haben Erdbeben, Hochwasser, Bergstürze, Türkeneinfälle und Brände überstanden. Nicht minder alt, aber leider nicht mehr im Urzustand, sind der Pfarrhof und das älteste Gasthaus im Dorf, die „Schmiede“, die im nördlichen Teil des Hauses eine Holzdecke aus dem 11. Jahrhundert verbirgt.

Johann Hufnagel Way

A senso-meditative afternoon hike

The starting point of the four-hour cultural hike is the Glocknerhof on the eastern edge of Berg im Drautal. We meet here after lunch at the Moorheiltretbad in hiking gear with swimwear in our backpacks. The destination is the Emberg, a beautiful sunny slope on the east side of the Wildbachgraben. The mountain is known for the skiing area Emberger Alm and for its bath Eisendle, a ferruginous spring. Forgotten, on the other hand, is the first organic farm in Carinthia, which caused a sensation in the interwar period.

Info about the Johann Hufnagel Way

In the shadow of the mill, the Hufnagel trail begins a little steeply and is accompanied by old spruce trees to the left and a rivulet to the right. Passing tennis courts and a shady gym in the forest, we follow the hollow path into the hamlet and breathe the intense smell of the young forest. From the Krismayer Way cross we walk for a while on the Paracelsus Way, from which we later part at the fork Oberberg – Emberg.

Right at the border of the Grabenwald lived the mentor of our path, the “Champion of the long-distance hikers”, Johann Hufnagel. In the last 20 years of his life, the Hungarian-born German hiked almost a hundred thousand kilometers from the Atlantic to the Urals and from Norway to Portugal. He was considered a gifted health man, solitary walker and hiking expert. Johann was a true original, who was given a wax figure memorial in a Styrian traveling museum during his lifetime.

Station 1 – 4

1. Station: Wasserfall – Fußbad
Unmittelbar nach dem Hufnagelhaus nimmt uns der Grabenwald in seine Arme, wir kommen an der gräflichen Säge und dem Maarmühl-Kreuz vorbei und nehmen die Abzweigung zum Wildbach. Der breite Forstweg überquert den Wildbach im tiefen Graben mehrere Male, bevor wir endlich am Paracelsus-Wasserfall eintreffen. Hier wollen wir ein frisches Fußbad nehmen. Wir legen Socken und Bergschuhe ab und steigen über die spitzen Steine in das kalte Wasser. Das ist ein Tasten und Fühlen und die Fußsohlen röten sich. Man balanciert sich behutsam durch das Bachwasser und hält die Luft an, bis der Schmerz, verursacht durch die Kälte, abklingt. Das Fußbad ist so auch eine veritable Atemübung. Es hilft gegen alle Arten von Rheuma, Gicht und Nervenleiden, ja sogar Katarrhe, auch vorbeugend.


Meditation am Holzsteg am Johann Hufnagel-Weg

2. Station: Holzsteg – Meditation
Bevor wir die Bergschuhe wieder anziehen, gehen wir die paar Schritte zur nächsten Station barfuß. Diese Übung auf dem Schotterweg soll den Balancesinn schärfen und die empfindlichen Fußsohlen entkrampfen. Hinter dem Wasserfall, nach zwei ineinandergreifenden mächtigen Wasserwehren, trennen wir uns vom Wildbachweg an der Abzweigung Richtung Emberg. Über den Bach führt ein wippender Holzsteg zum anderen Ufer. Hier lassen wir uns nieder und die Füße ins fließende Wasser baumeln. „Der Bach streichelt die Füße“, sagte Johann Hufnagel zu dieser Meditationsübung. Beide Arme nach hinten, den Rücken hohl, den Blick auf die Wasseroberfläche gerichtet und die Füße im eiskalten Wasser. Fünf Minuten Schweigepflicht, einfach abschalten.

3. Station: Rastbank – Meditation
Wieder beschuht verlassen wir den Bach und begeben uns auf den steilen Anstieg auf den Emberg. Je steiler der Graben nach rechts unten abfällt, desto mehr suchen wir auf dem glitschigen und aufgeweichten Boden festen Halt, denn Geländer und dergleichen stehen hier nicht zur Verfügung. Der Weg, auf dem wir uns nun befinden, ist mit B24 markiert, wir durchqueren einen Mischhochwald mit Tannen, Fichten, Buchen und Haseln. Links ragen steile Granit- und Urgesteinsblöcke aus dem weichen Humus. Von unten streicht aus dem Graben kühler Wind durch den lichten Baumbestand nach oben. Dort, wo der ehemalige Viehtrieb in eine ebene Passage übergeht, wartet eine Rastbank auf den nach Atem ringenden Wanderer: ein ideales Plätzchen für die nächste meditative Ruhepause im Wald.

4. Station: Zochnig-Wiese – Atemübung
Im Wald queren wir immer wieder Bergrinnen, in denen gefällte Baumstämme den Graben hinunter geschleift werden. Nach wenigen hundert Metern treten wir hinaus auf eine sonnige Lichtung und verlassen den Graben. Der Platz auf der Zochnig-Wiese bietet einen herrlichen Blick hinunter nach Greifenburg und zum dahinter gelegenen Weißensee: ideal für eine Atemübung. Zuerst gehen wir in die Knie und hopsen zweimal im Kreis, dann stehen wir auf, schütteln die Beine und praktizieren eine Art Seilhüpfen ohne Seil, Drehen des Oberkörpers um die eigene Achse, Drehen des Beckens um einen Fixpunkt, einmal nach rechts und dann nach links und nach jeder Übung Arme und Beine kräftig ausschütteln. Dann Kopfkreisen, Armrudern – nach vor und zurück. Und in die Knie. Wenn sich Puls und Atmung auf die 1000 m Seehöhe eingestellt haben, entspannen und zwar wieder Rücken an Rücken leicht in die Knie gehen und Muskeln lockern. Nur die Oberschenkel bleiben angespannt.

Atemübung auf der Zochnig-Wiese am Johann Hufnagel-Weg

Station 5 – 8

5. Station: Schönegat – Gesangsübung
Wir steigen den Berg weiter hoch, nach dem Zochnighof folgt der Marksenhof und ein reichgearbeitetes Wegkreuz aus der Breitegger-Dynastie. Hier zweigen wir links ab und gehen auf einem schattigen Waldweg entlang des Zametter Bachs. Auf dem Hohlweg umrunden wir den Zochnig-Buckel und steigen Schritt um Schritt bergan zum Schönegat, einem Rastplatz auf einer Waldlichtung, die ein weiteres interessantes Wetterkreuz schmückt. Hier legen die Bauern Heiratsgelöbnisse ab und bitten in trockenen Jahren um Regen. Der Rastplatz ist aber auch eine Wonne zum Jausnen, Besinnen und Entspannen – und natürlich zum Singen. Wer gerne singt, soll es hier probieren, am besten mehrstimmig. Es gilt das alte Kärntner Sprichwort: „Ein Kärnter und ein Glaserl Wein – das ist ein halber Gesangsverein.“

Gesangsübung

6. Station: Bad Eisendle – Armbad
Einige hundert Meter weiter beginnt das Eisendle-Anwesen, das sich als „Eisenbad“ in der Vergangenheit großer Beliebtheit erfreute. Gerühmt wurde der Eisensäuerling besonders wegen seiner heilenden Wirkung bei Erkrankungen der Atmungsorgane, Verdauungs- und Zirkulationsorgane, bei Gelenksleiden, Gicht, Anämie, Nerven- und Frauenleiden, heißt es in einem alten Bericht über das Wasser. Der Eisendle bietet natürlich auch heute noch Bäder an – von dem rustikalen Beiwerk, Holztrögen und glühenden Steinen ist aber nichts mehr geblieben. Für jene, die sich mit einem Armbad zufriedengeben, steht unterhalb des Bauernhofs ein Brunnen bereit, aus dem die Eisenquelle sprudelt. Schmecken tut das Wasser freilich nicht. Die Arme aber drei-, viermal eingetaucht, wirkt es belebend. Und danach einen Kaffee auf der Sonnenterrasse und dem trockenen Wandergaumen ist Genüge getan.

7. Station: Schader-Kreuz – Atemübung
Vom Eisendle geht es weiter auf einem leicht ansteigenden, breiten Forstweg (B24) Richtung Osten. Der Weg ist nicht sehr beschwerlich und durchquert Laubwälder und Lichtungen. Auch eine alte Seilbahn steht noch, mit deren Hilfe der Stallmist auf die Felder oberhalb der Bauernhöfe transportiert wurde. Wir überqueren das Mühlbachl durch einen schmalen Graben und den Aussichtsplatz am Amser Bichl bis wir auf das “Schader Kreuz” treffen. Das Gelände unterhalb des Wegkreuzes eignet sich ideal für eine Atemübung: auf dem Waldboden hinsetzen und den Kopf in den Nacken fallen lassen. Die Beine anwinkeln, die Hände nach hinten abstützen, den Oberkörper aufrecht und den Kopf ins Genick gelegt, beginnt man zu zählen. Eins, zwei … Bei jeder Atmung beugt man den Kopf nach vorne, um die Luftwege zu befreien und um anschließend – beim Ausatmen – den Kopf wieder nach hinten fallen zu lassen. Und das zehn Mal hintereinander, bis man schwindlig wird.

8. Station: Eder-Bauer – Grastreten
Vom Schader Bichl, dem höchsten Punkt der Wanderung, führt ein Feldweg abwärts durch die sogenannte „Schwagen“. Kaum ahnt man, dass hier bis vor wenigen Jahrzehnten noch zwei Bauerhöfe standen. Nur noch einige Stein- und Mauerhaufen erinnern daran. Der Weg ist unbeschwerlich und führt über frisch duftende Bergfluren. Beim Eder, dem ersten Anwesen unter dem Schader Kreuz, verlassen wir den B24-Weg und kreuzen den Hof, auf dem ein Hausbrunnen zu einem Schluck Wasser lädt. Danach, auf dem weichen Wiesenteppich unterhalb, werden die Fußsohlen wieder ein wenig strapaziert: ein natürliches Tasterlebnis. Lassen Sie sich fallen, stülpen Sie die Lunge nach außen und schütteln Sie alle Last des Aufstiegs ab. Sie merken, dass der Gleichgewichtssinn barfuß stärker beansprucht wird und spüren, wie sich die Frische des Bodens auf das Wohlbefinden der Füße überträgt.

Grastreten beim Eder Bauern am Johann Hufnagel-Weg

Station 9 – 12

9. Station: Brechlerstub’n – Staunen
Eine Attraktion erwartet uns wenige Schritte weiter. Vorbei am Orterhof neben dem Kirchlein biegen wir in einen Feldweg ein – geradewegs in die „Hölle“, einen steil abfallenden Hohlweg zum Auernighof. Auf halbem Weg treffen wir auf eine alte Brechlerstub’n, das Herz der früher weit verbreiteten Leinenerzeugung am Goppelsberg. In diese Gemeinschaftsstube brachten die Bauern die „gerauften“ (mit der Wurzel ausgerissenen) Flachsbüschel, die zuvor zwei bis drei Wochen lang auf den Feldern getrocknet und gebleicht wurden. In der Brechlerstub’n wurde der Flachs auf Stellagen über dem Feuer geröstet. Mehr als zehn Bauern halfen zusammen, um aus dem Rohmaterial feines „Werch“ (für Hemden und Leintücher) und grobes „Reisten“ (für Leinwände und Joppen) zu gewinnen. Bis Ende der 50er Jahre war die Brechlerstube in Betrieb, dann wurde der Tuchmarkt von Baumwollstoffen überschwemmt.

10. Station: Auernighof – Meditation
Am Ende des Viehtriebes im Hohlweg steht eine Rastbank, die sich ideal für eine Meditation eignet. Von hier aus blickt man einmal mehr auf die einprägsame Wetterschleuse zwischen Jauken und Reißkofel, die bekannte Ochsenschlucht. Schließen Sie die Augen und lassen Sie den Senso-Weg bis hierher Revue passieren. Erzählen Sie sich die wichtigsten Erlebnisse laut, spulen Sie diese im Geiste wie im Film ab. Wenn Sie einen Arnikaschnaps mithaben, dann auspacken, Arm- und Beingelenke einreiben. Später, wenn Sie beim Obstgarten des Auernig-Hofs vorbeikommen, sehen Sie eines der schönsten Wegkreuze des Dorfs, einen lebensgroßen Korpus Christi, geschnitzt von einem hiesigen Bergbauern.

11. Station: Nasenbrunnen – Armbad
Einige hundert Schritte unterhalb des Auernighofs mündet der Senso-Weg in den Frallacher Weg ein, von wo wir wieder Richtung Ortszentrum gehen, vorbei an schattigen Gräben und sonnigen Plätzchen, mit herrlichem Blick auf die Drauschleife bei Berg. In einem der Gräben hat sich ein unbekannter Künstler ein geschnitztes Denkmal gesetzt, das einem Waldschratt ähnelt und durch seine Nase Wasser lässt: endlich wieder ein guter Schluck sauberes Wasser und dazu ein erfrischendes Armbad. Wir beugen unsere gut aufgewärmten Körper über den Trog und tauchen die Unterarme in das belebend kalte Nass. Zwei, drei Mal jeweils zwanzig Sekunden lang, dann schütteln wir die Arme und der Kreislauf belebt sich von neuem.

Nasenbrunnen Armbad am Paracelsus-Weg

12. Station: Dorfplatz – Ende
Die letzte Etappe des Paracelsus-Weges ist rasch erledigt. Auf dem Weg ins Ortszentrum passieren wir mit der Pfarrkirche zu „Maria Geburt“ aus dem 12. Jahrhundert und dem verwitterten Karner (Gebeinhaus) aus karolingischer Zeit zwei Sakralbauten, für die sich ein Extra-Besuchsprogramm am Sonntag nach der Messe lohnt. Mit dem Athanasiuskirchlein im Talboden gehören sie zu den ältesten Bauten der Gegend. Sie haben Erdbeben, Hochwasser, Bergstürze, Türkeneinfälle und Brände überstanden. Nicht minder alt, aber leider nicht mehr im Urzustand, sind der Pfarrhof und das älteste Gasthaus im Dorf, die „Schmiede“, die im nördlichen Teil des Hauses eine Holzdecke aus dem 11. Jahrhundert verbirgt.

17-Kräuterweg (17 herbs path)

A senso-meditative morning hike

With the 17-Kräuterweg, Berg im Drautal has set a monument to its hotel pioneer Adolf Seywald Sr. who died in 2004. Adolfo Sr. had the idea in the mid-50s to build the first “tourist boarding house” with hot and cold running water, later the first outdoor swimming pool, the first hotel with indoor swimming pool, the old mill and much more. The basis for this were agricultural products such as bacon, sausages, fruit and house brandy, which he sold far beyond the borders of the valley, as far as Kitzbühel and Badgastein.

Info about the 17-Kräuter-Weg

Adolfo Sr. was a passionate farmer, gardener and rose grower. In winter, when it was snowing outside and dark early, he experimented in the in-house distillery with fruit schnapps, which he added 17 herbs to in the second distillation process. Thus was born the famous 17-Kräuter schnapps, which became popular far beyond the borders. “Every day a Stamperl and one becomes 100 years old”, he affirmed in company and during tours through the house, even if the high age itself was not granted to him.

The 17-Kräuterweg is an easy three-hour hike with ten stops and runs from the Hotel Glocknerhof along the Panorama Trail to Greifenburg and from there along the Gnoppnitzbach stream and via the Drauschleife on the valley floor and St. Athanasius via the Saurasten and the Berger Wildbach stream back to the village center. It can be walked in any weather and also offers a lot of fun in a group.

Station 1 – 3

1st station: Klock am Mühlbach – breathing exercise
The starting point of today’s Sensowege is the Moortretbad at the Glocknerhof. We follow the panoramic path in the direction of Greifenburg, past the two Zametter farms with their old orchards, until we come to the Mühlbach. Behind it spreads a beautiful meadow, a real power place of nature. The so-called Klock consists of an old harp and a small hill where the legendary Liebesbankl is located. Here we get new energy with a breathing exercise – and best of all barefoot. Take off your walking shoes, stand with your legs shoulder-width apart on the floor, knees slightly bent. Then focus on a point with your eyes or keep them completely closed.

The breathing exercise:
First, let your arms hang at your sides. Thumb and index finger touch and form a circle.

  • Now slowly move your arms up from the bottom sideways so that they touch above your head – like a jumping jack movement or a wing beat. During this movement, inhale deeply and slowly through the nose into the abdomen and hold the breath (with arms above) for five seconds.
  • After that, the movement is reversed, so arms again slowly move down. You breathe out completely (also through the nose) during this process. You also hold your breath here for five seconds.
  • Repeat this exercise three times. At the end of the third repetition, after holding the exhaled state for five seconds, dangle the arms forward across to the floor. Finally, shake out and relax and continue breathing calmly.
  • Then repeat the entire exercise sequence described previously from point one to four, but exclusively with the left arm. Then the entire exercise sequence from point one to four, using only the right arm.

2nd station: Erni Nass bench – herbal exercise
After the breathing exercise, we return the few meters to the mill stream and then climb uphill to the left next to the course of the stream (panoramic path). Further up, we cross the stream again and continue on the wonderfully fragrant forest path, passing uprooted tree trunks and clearings and enjoying the view over the valley. The path goes uphill and downhill, collect along the way any little herbs and fragrant plants that seem familiar, so that the next exercise will work. Because soon we come across a small resting bench, where Erni Nass also drew strength. At well over 90 years old, she was the oldest hiking guide in the Drau Valley, not a bit quiet and gifted as a herb witch. Sit down and spread the collected herbs in front of you, smell them one by one and put them down again. Then assign the smells in your mind and make sure the assignment is correct in a second pass. Concentrate and repeat the exercise a few times, you will see how the mind opens.

    3rd station: Alpine view – grass treading
    After this break of concentration we continue our way, we cross a small brook and come to the Amberg above Hauzendorf, pass an old homestead, the Bachmann, a herb witch house and a beautiful wayside cross as well as an old water basin. After that, the path continues on asphalt, downhill and uphill again on gravel. Then we cross the courtyard of the old Alpenblick guesthouse to end up in a beautiful flower-strewn meadow with a water pond. Here we take off our walking shoes to feel the fresh grass for the next few hundred meters. China has its own spring festival (Qingming or Taqing Festival) dedicated to treading grass. In Bavaria, grass treading has been a tradition since the 19th century and comes from the Kneipp school. Grass treading is simply about stroking the hyper-sensitive soles of your feet and feeling the pleasant sensation of fresh earth and moist soil.

    Station 4 – 7

    4th station: Amberg windmill – mental exercise
    The rest of the way is comfortable and easy to walk. At a historical memorial dedicated to the Battle of Greifenburg in 1252, we reach the asphalt road to the Emberger Alm. Just opposite the display board is a beautiful wayside cross and above it a funny windmill, erected on the occasion of a school project. So what is the reason for the display board? In the valley below, 800 years ago, the imperial armies of the Gorizians and Tyroleans fought a bloody battle with the papal troops of the Spaniards for the inheritance of the Babenbergs, at the end of which the influence of the Archbishop of Salzburg was consolidated with possessions in Carinthia. The nearby and highly visible Greifenburg Castle played an important role as a bone of contention at that time. The question now is, was the medieval carnage actually worth it?

    5th stop: Greifenburg toll house – tour
    We now walk downhill and pass the Gartnerhof and then the cemetery of Gries with a small church from the Spanheimer period, dedicated to St. Francis of Assisi. St. Vitus is dedicated. Whoever is interested: The western porch pillars of the church show two beautiful walled-in Roman-period inscription stones, one of which transmits the fragmentary funerary inscription of the local family of the Antestii and of Gaius Antestius Ambudsuilus, mayor of Theurnia. From the Mauerschmied house we then follow the Gnoppnitzbach downhill until we reach the main road, where the old toll house stands. The inconspicuous little house, which is a listed building, was of great importance in earlier centuries, as customs duties and tolls were collected here from passing merchants.

    6th station: Hauzendorfer Waldl – tactile exercise
    After a brief visit to the toll booth, we have two options for continuing our 17-Kräuter Weg. The more charming spruce needle path (G17) leads directly south along the Gnoppnitzbach stream, the plainer G16 starts a little further west as an asphalt path and leads through the same forest as a passable gravel path. On the G17 downstream there are several possibilities to cross the Gnoppnitzbach (Mautbach) and later to stroll through a beautiful spruce forest before we step out onto the flat land and feel wonderfully soft cattle pastures under our feet. Take advantage of the diverse tree vegetation in the Hauzendorfer Waldl to rediscover your often neglected sense of touch. Linger where you are also visually drawn, feel and smell the resin and bark. Here you can not get lost at all.

    7th station: Berger Moos – cloud riding
    However you walk through the small wood, at the end you will meet again the gravelled and later unpaved dirt road G16, which turns west just before the mighty Drau River and then runs along the railroad tracks and along the “Lauen”, a quiet “animal” populated waterbed. In some places there are “Passage prohibited” signs, but they are not to be heeded, as this is an officially signposted path and there is no danger. Only where it goes over the railroad embankment (but which we do not have to cross), watch out. Soon we come to a larger rivulet, the spur of the Zametter Mühlbachl, where the Berger Moos, a hugely beautiful cattle pasture, begins. Here we lie back on the ground for a rest and count the clouds in the firmament for ten minutes.

    Station 8 – 10

    8th station: St. Athanasius – Meditation
    A few hundred meters further on we come across St. Athanasius, a former pilgrimage church in the open field. The church, first mentioned in 1443, was originally consecrated to St. Nonosius by the Bishop of Caorle in 1485 and has been enlarged several times. The unusual appearance of the popular little church is due to the high late Gothic choir with a pointed gable helmet, which adjoins a low Romanesque nave with an even lower open porch. It’s best to settle down in the shaded porch for a meditation practice. Here you can read the history of the church on a time table and then let go of your thoughts.

    Try a “journey inward”: sit up straight and relaxed, with your spine straight. Then lower your weight vertically through your body down to the floor. Let go of all your plans, worries and fears, let the wind carry you like a feather. Travel without baggage into the innermost part of your being, to where the power resides that some people call God. Slowly feel the warmth flooding from the inside out and taking possession of the whole body.

    9th station: Brunner mill – arm bath
    Above the church we cross the main road to walk on the circular path marked B26 through the Saurasten. If you are already tired, you can turn right at the Pleschgatter and walk directly back to the Glocknerhof. The fitter hikers turn left to march towards the village center. We pass some beautiful newly built houses and then walk uphill a few steps to come across a small water mill after a small bridge over the Berger Wildbach, the last remaining of many grain mills on this stream. Here, give yourself a quick arm bath before heading home. Just kneel down, dip your forearms into the water, for ten to fifteen seconds, then pause and repeat. Then take your bath towel from your backpack, wet it with the fresh wet and use it to cool your forehead. A small resting bench below the mill gives you time to linger a bit.

    10th station: Glocknerhof Moorbad – water treading
    On the last stage of the 17-Kräuter Weg you hike up the Berger Wildbach to the village square and follow the Kirchweg in the direction of the Glocknerhof, past the department store, the Ährenhof and the Kriesmayer Wegkreuz through the “Jenseits” and then over the Hohlweg. At the end we end up at the Glocknerhof and use the healing moor bath to tread water. Kneipp is a treatment method to stimulate circulation and arterial blood flow. The cold stimulus causes the blood vessels to contract. Together with muscle movement, this promotes venous blood flow and prevents varicose veins. By the way, treading water in the evening helps to fall asleep better.

    Application: Step barefoot into knee-deep cold water and step on the spot. Then stride through the water like a flamingo. One leg should always be pulled completely out of the water, and the tip of the foot should be bent down slightly (stork walk). After 30 seconds, you feel a strong cold sensation in your feet and lower legs. Then briefly leave the cold water to warm up the feet again. Repeat this procedure several times. After treading water, simply wipe off the water (do not dry off) and do a little exercise to warm up.

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